Erste
fotografische
Erfahrungen sammelte ich als kleiner Schuljunge mit einer Box-Kamera,
die ich bei uns im Hause gefunden hatte und die dort praktisch sonst
nie benutzt
wurde.
Intensiver wurde das Fotografieren, als ich mir
ca. 1965 von meinem Taschengeld eine Agfa Isoly für 25 DM kaufte,
das war damals viel Geld für mich. Mit dieser Kamera
wurde dann ca. 1966 auch der erste Farbfilm belichtet und im
sagenhaften Format von 4 x 4 cm ausbelichtet. Die Ergebnisse waren aber
eher katastrophal und die Sache war mir auch viel zu teuer. Also wurde
weiter SW fotografiert.
Ca.
1971 kaufte ich mir eine bessere
Kamera,
die jedoch nach wenigen Tagen ihren Geist aufgab und gegen
eine RevueMatic 400x für Kompaktfilme im Format 126 getauscht
wurde.
Diese Kamera tat 10
Jahre ihren Dienst, erlaubte aber keine besonderen fotografischen
Experimente wie Nah- oder Nachtaufnahmen oder besondere Blitztechnik.

Weihnachten
1981 erhielt ich als Geschenk für geleistete
handwerkliche Arbeiten eine Minolta XD-7. Erst jetzt begann ein
ernsthafteres Beschäftigen mit der Fotografie. Entscheidend dazu
beigetragen hat die Mitgliedschaft in unserem örtlichen Fotoclub
(Fotoclub "Gut Licht"). Auf
den monatlichen Treffen erhielt ich viele Anregungen und bekam Bilder
zu sehen, die auch gern so aufnehmen wollte. Das Bild zeigt mich damals
bei der fotografischen Arbeit...
In den
folgenden Monaten kamen verschiedene Objektive hinzu, so dass ich vom
17 mm-Weitwinkel bis zum 500 mm-Tele fast alle Brennweiten abdecken
konnte.
Mein besonderes Interesse galt immer dem
Experimentieren mit der Ausrüstung, um alle Möglichkeiten auszureizen.
So verwendete ich für extreme Makroaufnahmen kein spezielles
Makroobjektiv oder ein Balgengerät sondern setzt ein Weitwinkelzoom in
Retrostellung ein. Das erforderte nur einen günstigen Umkehrring, aber
eine ganz eigene Arbeitsweise, da z.B. keine Springblende mehr
funktioniert.
1985 erfolgte dann der Übergang zu
Autofokus-Kameras. Die Wahl fiel zunächst auf eine Minolta Dynax
7000i und ein Jahr später als weiteres Gehäuse auf eine Dynax 8000i.
Damit verbunden war auch eine Erneuerung des Objektivparks.
Durch
das einsetzende Interesse an der Computertechnik und andere Umstände
(Kauf des Hauses und folgender Umbau) lag die Fotografiererei eine
Weile ziemlich brach.
2004
erschien mir dann die
Digitaltechnik so weit zu sein, dass ausreichend schnelle
Auslöseverzögerungen und Reaktionszeiten zur Verfügung standen.
Die Sony W12 bildete den Einstieg in die digitale Kompaktklasse.
Mit
dieser Kamera erwachte erneut die Freude am Fotografieren, zumal jetzt
die Ergebnisse sofort sichtbar waren. Recherchen im Internet führten
mich zum Bildbearbeitungsprogramm FixFoto, da ich grundsätzlich jedes
digitale Bild am Computer nachbearbeite.
Im Sommer 2006 kam
dann die Canon A700 hinzu, die noch etwas "schönere" Bilder
produziert, ein 6-fach Zoom hat und beim Blitzen weniger rote Augen
erzeugt als die Sony, so dass die Nacharbeit erleichtert wird.

Die
zwischenzeitlichen Überlegungen in Richtung digitaler
Spiegelreflexkamera habe ich (erstmal) wieder zu den Akten gelegt.
Dafür arbeitete ich seit August 2007 mit einer Canon S5 IS, deren
Bedienung und Aussehen schon in Richtung Spiegelreflex ging. Ein
Makrokonverter und eine Weitwinkellinse sowie ein großer Blitz rundeten
die Ausstattung ab.
Im
Frühjahr 2011 bin ich auf die Systemkamera Panasonic GH2 umgestiegen. Die ist
etwas kleiner und leichter als eine Spiegelreflexkamera, ermöglicht
aber trotzdem Wechselobjektive. Als Kompaktkamera kam eine "Nikon P300" dazu.
Im Frühjahr 2013 wurde die GH2 durch die GH3 abgelöst.
Für
meine Nah- und Makroaufnahmen verwendete ich lange Zeit ein spezielles,
analoges Makroobjektiv (Kiron 2,8/105 mm), das mit einem Adapter an der
GH3 eingesetzt werden kann. Seit Anfang 2018 habe ich auch ein spezielles Makroobjektiv für das MicroFourThird-System.
Alle meine Bilder werden nach
der Aufnahme nachbearbeitet. Manchmal nur wenig (gerade richten,
zuschneiden, schärfen), manchmal sehr auführlich (entrauschen, Schatten
aufhellen, Kontraste einstellen, Farbsättigung anpassen usw.). Für die
Präsentation werden viele Bilder von mir digital gerahmt. Alle diese
Bearbeitungen führe ich mit
FixFoto 
aus, einem genialen Programm zur
Verbesserung von Digitalbildern. Ich engagiere mich sehr für das
Programm und habe für einzelne Aspekte bereits eine Reihe an
Bedienungsanleitungen geschrieben.
Seit einigen Jahren biete ich
bei der
VHS Albersdorf-Nordhastedt
Fotokurse zum Einstieg
in die digitale Bildbearbeitung an, wobei ebenfalls FixFoto zum Einsatz
kommt. Inzwischen bin ich auch zum Leiter unseres
Foto-Clubs avanciert
(Fotoclub "Gut Licht"). Im Jahr 2010 nahmen wir aus Anlass unseres
30-jährigen Bestehens mit einer großen Ausstellung am Dithmarscher Kulturprojekt "
Kunstgriff" teil.
Seit
Herbst 2010 leite ich monatlich den Arbeitskreis FixFoto, bei dem wir
Informationen zu diesem Programm austauschen und gemeinsam verschiedene
Programmfunktionen ausprobieren.
Im Jahr 2013 führte ich zusammen mit einigen befreundeten Fotografen eine weitere Ausstellung durch.
Alz
Zweitkamera, bei der ich alle Objektive verwenden kann, kam Anfang 2015
die GM5 hinzu, die nur noch die Größe einer "Immerdabei" hat, aber genauso gute Bilder aufnimmt wie die GH3.
Im September 2015 richtete ich zusammen mit einigen Fotografen des Fotoclubs erneut eine Fotoausstellung aus.
Seit
Anfang 2018 fotografiere ich als Hauptkamera mit der Panasonic G9, die
GH3 wurde verkauft. In letzter Zeit versuche ich, mich in das Thema
Focus-Stacking einzuarbeiten.